Fachanwältin für Verwaltungsrecht - RITTERHOFF Rechtsanwaltskanzlei

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Fachanwältin für Verwaltungsrecht


Hochschulrecht

Das Studium an einer Hochschule (Universitäten und Fachhochschulen) erfordert eine Hochschulzulassung und Immatrikulation. Während des Studiums sind spezielle Rechtsvorschriften (Studienordnung, Prüfungsordnung, Promotionsordnung) zu beachten und oftmals auch Studiengebühren zu zahlen. Es sind Leistungsprüfungen und Studienabschlussprüfungen zu absolvieren. Mitarbeiter der Hochschulen können in speziellen Rechtsverhältnissen beschäftigt sein.

Das Hochschulrecht ist gesetzlich geregelt in dem Hochschulrahmengesetz (HRG), in den Hochschulgesetzen der Bundesländer sowie in Regelungen der jeweiligen Hochschulen. 

Sofern sich in einem Studiengang mehr Bewerber anmelden als Studienplätze zur Verfügung stehen, kann es zu Ablehnungen kommen. Bewerber, die aus persönlichen Gründen an einem bestimmten Ort studieren wollen oder sich für einen Studiengang bewerben, der nur an einer bestimmten Hochschule angeboten wird, können gegen die Ablehnungsentscheidung Rechtsmittel einlegen und einen Studienplatz einklagen. Erforderlich ist dafür immer auch ein Antrag auf Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes bei dem Verwaltungsgericht, das den Bewerber durch gerichtlichen Beschluss bis zur endgültigen Widerspruchs- oder Klageentscheidung einstweilen zulassen kann. 


Prüfungsrecht

Prüfungsentscheidungen unterliegen grundsätzlich der rechtlichen Kontrolle durch die Verwaltungsgerichte. Vor allem berufsbezogene Prüfungen wie das Abitur oder universitäre Abschlüsse sind am Grundrecht der Berufsfreiheit aus Art. 12 GG zu messen.

Der rechtliche Rahmen ergibt sich aus den Schul- bzw. Hochschulgesetzen der Länder in Verbindung mit den jeweiligen Prüfungsordnungen.

Im Prüfungsrecht geht es um 
  • Anfechtung von Prüfungsentscheidungen (Abitur, berufliche Prüfungen, Staatsexamen u. ä.)
  • Widerspruch gegen Entscheidungen von Prüfungsämtern
  • Widerspruch und Klage gegen prüfungsrelevante Leistungsnachweise (Voraussetzung für Zwischenprüfung, Diplomprüfung, Staatsexamen, Magisterprüfung, Bachelorprüfung, Masterprüfung)
sowie nachgelagert
  • Schadensersatz wegen fehlerhafter Prüfungsentscheidungen, insbesondere Verdienstausfallentschädigungen.

 

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